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DDLG – Kinkshaming oder einfach zu wenig Aufklärung

Was ich selbst vor längerer Zeit dachte: 
„DDLG? Kann ich mir nicht anschauen. Ist irgendwie seltsam. Kleinkind spielen sollte nun wirklich nichts mit Sexualität zutun haben.“

Aber der Grund, warum ich ablehnend auf einen Kink reagiere, darf eigentlich nur der sein, dass ich mich über alle Facetten informiert habe und dann für mich feststelle, dass er in dem Ausleben meiner eigenen Sexualität keinen Platz hat. Aber selbst dann darf ich diesen Kink nicht allgemein negativ darstellen. Ich kann lediglich sagen, dass es nichts für mich ist.

Genauso, wie ich aber möchte, dass meine Art der Sexualität akzeptiert wird, müsste ich über andere Kinks sagen können: „Ich weiß, um was es geht, es ist nichts für mich aber es ist vollkommen okay, wenn diese Menschen das machen, solange es einvernehmlich ist.“

Warum ist aber der allererste Gedanke, den wir haben, ablehnend, ohne überhaupt die genauen Hintergründe zu kennen? Warum ist nicht der erste Gedanke: „Hey, ich suche mir jemanden, der diesen Kink hat und lasse mir diesen Kink komplett erklären. Dann kann ich immernoch entscheiden, ob ich weiter gehen und ihn ausprobieren möchte oder ob ich jetzt schon sagen kann, dass dieser Kink zwar nichts für mich ist, ich aber die Hintergründe der Personen, die es Ausleben, verstehe.

Dieser Weg des „Ausprobierens“ wird ja immerhin oft gegangen, wenn es um das Testen von neuen Spielzeugen geht. 
Eine grundsätzliche Ablehnung und sogar ein Shaming erfahren aber vor allem Menschen, die Kinks ausleben, die im BDSM-Bereich selbst nicht komplett akzeptiert sind. Meistens aus Mangel an Wissen.

Ich höre immer, dass man den DDLGlern einen Hang zur Pädophilie unterstellt. Ihnen sagt, dass sie sich ärztlich behandeln lassen sollen; ihnen sagt, dass ihr Verhalten nicht normal sei (also nicht zum „normalen“ BDSM gehöre), dass sie sowieso überhaupt nichts im BDSM Bereich zu suchen hätten, dass sie mal endlich in der wirklichen Welt ankommen sollen, dass es total krank sei, sexuelle Dinge mit einem kindlichen Alter zu verbinden…

Solche Worte kommen nicht nur von Vanillas. Viele Vanillas haben schon ein Problem damit, dass Menschen durch Schmerz Lust empfinden. Solche Worte kommen direkt aus der Szene und gehören damit auch zum Kinkshaming innerhalb der Szene.

Und einfach, weil ich bisher mit diesem Thema nichts zu tun hatte und es mich auch nach der Recherche nicht kickt, habe ich mir ein paar Interviewpartnerinnen gesucht, um mehr zu erfahren.

An dieser Stelle möchte ich mich bei diesen bedanken und darf folgende Teile aus dem Interview mit euch teilen. Die Damen möchten alle anonym bleiben, was auch zeigt, dass es noch viel Aufklärung in diesem Bereich bedarf. Ich nenne sie. Anna (Middle), Bella (Little) und Clara (Little).

Sub-Space: „Wie würdest du einem Vanilla DDLG erklären?“

Anna: „Der Begriff Ageplay bezeichnet Rollenspiele, bei denen die Teilnehmer so agieren, als hätten sie ein anderes Lebensalter. Grundsätzlich kann das Alter der angenommenen Rolle über oder unter dem tatsächlichen Alter der Beteiligten liegen. DDLG steht für DaddyDom/LittleGirl und beschreibt grundsätzlich ein Rollenspiel, meist jedoch einen Lifestyle oder eine Beziehungsdynamik, zwischen dem meist dominanten „älteren“ Daddy und dem meist gespielt/regressed jüngeren devoten Little. Es handelt sich dabei oft um eine Art von D/s-Beziehung, also eine Beziehung mit Machtgefälle bzw. gedachtem/gespieltem Altersgefälle im Alltag. Wie stark das Machtgefälle ausgeprägt ist und ob es überhaupt eins gibt, ist aber individuell. Auch ist individuell, wie jung die Littleperson wahrgenommen wird. Ist Little eher etwas älter, wird von Middle gesprochen.
Der neutrale Oberbegriff ist CaregiverLittleperson-Dynamik. Das weibliche Gegenstück zu Daddy ist Mommy, Caregiver ist neutral. Littleboy und Littleperson sind Alternativen zu Littlegirl. Auch Frauen nutzen manchmal den Titel Daddy für sich. CgLp-Dynamiken können komplett nonsexuell sein, manche Paare spielen jedoch auch sexuell, dies ist komplett individuell.“

Bella: „Also einem Vanilla würde ich es, so wie es ist erklären. Sprich, dass manche Menschen es mögen, in eine eher einem kleinen Kind ähnliche „Rolle“ zu schlüpfen. Dies kann sexuell als Kink aber auch nonsexuell sein. Es hat nichts mit „pervers“ oder der Gleichen zu tun, denn die Person ist ja kein reales Kind mehr. Manche nehmen es vielleicht auch als Bewältigung für eigen erlebte Dinge/Probleme in der Kindheit, aber das kommt zu 100% auf die individuelle Person an. 
Letztendlich ist es ein absoluter „Safeplace“ für Daddy und Little, in dem das Little sein „kleines Ich“, das Spielen und co. mag, ausleben kann und der Daddy/Caregiver/Mommy  seine/ihre Seite, wo er/sie sich gerne kümmert, ausleben kann. Denn beim Thema DDLG geht es ganz viel ums Kümmern, aber je nachdem -wie gewünscht- auch um Erziehung und Bestrafung.  DDLG ist mehr als ein Spiel, es ist für mich ein Lifestyle.“

Clara: „Allgemein ist es schon schwer BDSM zu erklären. Es ist eine BDSM-Spielart mit einem führenden und einem schutzbedürftigen Part, der auf kindliche Art und Weise gespielt wird.“

Sub-Space: „Was fühlst Du im Spiel?“

Anna: „Mein Middle-Sein bedeutet für mich, keine Rolle zu spielen. Ich muss die Middle Gedanken nicht wegschieben. Ich kann als Middle ganz ich selbst sein. Es ist ein Wegkommen von Sorgen und als Middle werden auch die Probleme kleiner. Es ist echt schön, wenn das größte Problem ist, ob man all seine Stofftiere umarmen kann. Dort im Middlespace hat man all die normalen Erwachsenensorgen nicht, wie: kann ich mein Kredit zahlen, wann ist die Steuererklärung fällig oder was auch immer.
Veränderungen und Besonderheiten im Spiel für mich als Middle sind, dass meine Stimme anders klingt, mein Vokabular sich verändert aber auch, dass manche Themen mich im Middlespace verschrecken oder verstören, die außerhalb völlig okay sind (Sex, Gewalt, Geräusche,…). Ich brauche sehr viel Zuneigung, Liebe und Aufmerksamkeit und kann selbst meine ganze Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge lenken. Die kleinsten Dinge können mich begeistern (Seifenblasen). Ich liebe es von Daddy zu lernen. Auch kann meine Trotzphase Stunden dauern oder in einer Umarmung verpuffen. Die Zeit scheint langsamer zu laufen. Die Glücksgefühle hallen lange danach noch an. Für mich ist Middle-sein komplett nonsexuell. Um in den Middlespace zu kommen Bedarf es für mich keinerlei spezieller Kleidung oder „Zubehör“. Es ist aber natürlich unterstützend, um schneller und länger im Middlespace zu bleiben.
Daddy muss mich inzwischen auch fast immer aus den Middlespace rausholen. Danach ist eine besondere Art von Aftercare notwendig.“

Bella: „Ich fühle mich frei, habe nicht das Gefühl, dass ich mich verstellen muss. Ich genieße ganz viel Geborgenheit und fühle mich einfach wohl.  
Bei mir ist es zum einen ein Kink aber auch etwas, was in früher Erlebtem seine Ursache hat. Mir hilft der Littlespace zum Beispiel auch psychisch sehr.“

Clara: „Ich fühle unendliche Liebe, Geborgenheit und Schutz. Ich spüre Verspieltheit. Als normale Sub bin ich „erwachsen“ in Lack und Leder mit Ketten, Riemen etc. und wir haben unsere Regeln, die ich auch einhalte. Wenn ich in dem DDLG bin, dann habe ich die Möglichkeit spielerisch zu sein, etwas Lustiges zu machen, zum Beispiel den Teddy mit einzubringen, süße (kindliche) Dinge anzuziehen etc. Einfach etwas tun, was nicht „altersentsprechend“ ist. Es ist für mich ein guter Ausgleich und macht einfach Spaß. Little bin ich nicht oft, aber wenn, dann genieße ich es sehr, mal etwas kindlich sein zu dürfen. 

Sub-Space: Warum denkst du, ist DDLG zu Unrecht (auch in der Szene) so verschrien?

Anna: „Die meisten verbinden das mit pädophilen Inhalten, obwohl das überhaupt nichts miteinander zutun hat. Oder sie haben gleich nur Windeln im Kopf. Aber Ageplay ist so vielfältig.  Jeder kann doch seins finden und das andere einfach tolerieren.“

Bella: „Weil DDLG angeblich Sex mit Kindern verherrlicht. Das ist natürlich totaler Quatsch, denn Little sein heißt ja nicht, dass ein Daddy/Mommy etwas mit einem realen Kind hat. Viele sagen, dass DDLG und BDSM nicht zusammenpassen, da DDLG eher etwas mit Kümmern, betüddeln und Co. zu tun hat und BDSM ja pure Gewalt sei. Was wiederum natürlich auch nicht stimmt, klar gibt es „Gewalt“ im  BDSM Bereich, aber das ist ja eine gewollte „Gewalt“. Mir wurde oft gesagt, man könne nicht auf BDSM und DDLG gleichzeitig stehen, denn wenn wir im Kopf ein Kind seien, könnte es nichts mit Sex zu tun haben . Viele verstehen aber auch nicht, dass es nichts damit zu tun hat. DDLG ist letztendlich ja auch „nur“ eine Unterart von BDSM. Und viele haben auch das „normale“ BDSM mit in ihrer Beziehung, da sie Regeln haben und es auch Strafen für die Nichtbeachtung gibt. 
Viele denken wirklich, dass Menschen, die auf DDLG stehen, im Endeffekt Pädophile seien. Das hat aber rein gar nichts mit Pädophilie zu tun. Viele wollen nicht verstehen, dass es einfach Menschen gibt, die sich in einer kindlicheren Rolle wohler fühlen.

Clara: „Ich denke die meisten verwechseln es damit, dass ein „Daddykomplex“ von Männern ausgenutzt wird und es damit Missbrauch darstellt. So ist es ja auch im BDSM. Das wird auch oft mit Gewalt und Missbrauch verwechselt. Und natürlich die Pädophilie. DDLG wird oft mit Pädophilie gleichgestellt. Ich weiß auch nicht, wie ich jemanden erklären soll, dass dies nichts damit zutun hat, denn ich bin kein Kleinkind, ich spiele es lediglich.“

Sub-Space: Was wünscht Du Dir von anderen BDSMlern, die Deinen Kink nicht teilen/verstehen?

Anna: „Ich bin der Meinung, dass man, wenn man etwas nicht versteht, einfach nachfragt oder recherchiert. Es ist ja nicht schlimm den Kink nicht zu teilen, aber man kann es wenigstens tolerieren. Kinkshaming ist leider weit verbreitet.“

Bella: „Ich würde nur wünschen, dass sie einfach sagen „mir gefällt das nicht, aber wenn du es magst, ist das okay“.
Also ich meine damit, dass sie ruhig ihre eigene Meinung dazu sagen sollen, aber ohne mich zu beleidigen und vor allem auch Respekt haben, denn nur weil ich DDLG auslebe, verdiene ich nicht weniger Respekt als andere. Das was da passiert ist oft mit Mobbing gleichzusetzen.“

Clara: „Mehr Offenheit, Horizonterweiterung und sich weiterzubilden. Einfach mal wertfrei schauen, was es noch so gibt und nicht gleich etwas verurteilen. Mehr Toleranz für Dinge, die man selbst nicht mag. Vielleicht auch mehr Selbstliebe. Wenn Menschen sich mehr selbst akzeptieren, haben sie vielleicht auch mehr Toleranz für andere.“

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals für die Offenheit und die Zeit meiner Interviewpartnerinnen bedanken. Daher bleibt mir nur noch ein kurzes Schlusswort, zu diesem Artikel bzw. Thema, von dem ich noch vor ein paar Monaten nicht gedachte hätte, dass ich mal darüber schreiben würde.
Wenn ihr einen Kink nicht versteht, prüft eure ablehnende Haltung. Überlegt euch, was ihr fühlen würdet, wenn jemand euch gegenüber so ablehnend auftreten würde und versucht mehr über diesen Kink zu erfahren und euren eigenen Horizont zu erweitern. Ihr müsst den Kink dann immernoch nicht toll finden aber zumindest verstehen, was diese Menschen erfüllt.

2 Antworten auf „DDLG – Kinkshaming oder einfach zu wenig Aufklärung“

Hallo Katharina-Sophie,

vielen Dank für deinen aufschlussreichen Beitrag.
Für mich persönlich ist es auch kein Kink der mich kickt, jedoch würde ich natürlich niemanden verurteilen der sich darin wiederfindet.

DDlg birgt seinen Reiz mit Sicherheit auch in der kindlichen Unbeschwertheit, die manche dann wie bereits beschrieben, einfach die Sorgen des Alltags mal vergessen lässt, oder die Person einfach wieder spielen kann mit den Erinnerungen an die eigene Kindheit oder das Gefühl der elterlichen Fürsorge.

Beim CGm zum Beispiel sehe ich durchaus auch immer mal die Parallelen zur Brat bzw. Brat Tamer was dann wiederum viel mehr Akzeptanz in der Szene erfährt aber eben sehr verwandt ist. Alleine das sollte vielleicht den ein oder anderen vorurteilsbehafteten BDSM’ler oder Vanilla dazu bewegen seine Meinung ernsthaft zu hinterfragen.

Danke auch an die drei Gäste für ihre Ehrlichkeit und Offenheit.

Wunderbarer Artikel 🙂
Beleuchtet viele Seiten.

Hier meine 5 Cents.

Damals auf tumblr war DDLG überall. Es war akzeptiert, es gab ganze Blogs die voll rosa, Sternchen, Nuckeln & Schuluniformen waren. Jedes dritte Wort war Daddy. Eine sehr angenehme Welt. Dort gab es nur wenig Kinkshaming.
Einer der Gründe wieso tumblr fehlt.

Als ich 2011 dann mehr in Stammtische, Zeitschriften und Dating hinein schnupperte, merkte ich schnell wie hetero, mDom/fSub und…naja „unextrem“ der vorgelebte BDSM war.

Es war eine Flut von „wir hauen uns halt auf den Popo, das war’s“. Niemand der Extreme lebte war in der Szene aktiv oder sehr leise. Wo war DEBRIS? Wo die KV Fans? Wo der endlose Schwung von mit Glitzeraufklebern beklebten Littles, die Bilder ausmalen?

Hatte alles keinen Platz bei salonfähigem BDSM (ich nenne es jetzt mal so). Über die Extreme schweigt Mensch lieber.

Wer mich kennt weiß, dass ich 5 Headspaces habe. Einer davon ist Little. 8 Jahre alt, geschlechtslos, absolut unsexuell und gerne bratty.

Ich bin mir vollends bewusst, dass dieser Anteil eine Spaltpersönlichkeit ist, die durch ein Trauma in dem Alter entstanden ist.

Also weiß ich nicht, ob Little für immer in mir sein wird oder ob Therapien ein Altern ermöglichen. Das wird die Zeit zeigen. In jedem Fall steckt soviel Kreativität und Wunderbares in diesem Anteil, dass es mir unheimlich wichtig ist. Also möchte ich auch wohl gar nicht,
dass es mich verlässt oder altert. Ich denke ein Stück weit, dass ich dadurch sehr viel verlieren würde.

In meinem BDSM hat Little einen großen Platz, wenn auch nur mit wenigen Personen. Da dies mein verletzlichster Headspace ist, lasse ich da niemanden so leicht ran.
Der Space braucht eine starke Vertrauensbasis. Ich könnte mich als Sub auf einem BDSM Event von Random spanken lassen. No big deal. Aber Little bespielen? Nope – stranger danger.

Noch dazu habe ich eine genaue Vorstellung von passenden Partnern, Grenzen und Spielinhalten.

Ein kurzer Auszug.

❌: Schmerzen, KV, NS, Sex, Ignoriert werden, Zwang, reale Strafen

🥱: Ausmalen, Windeln

😍: bekocht werden, Balancieren, Klettern, kuscheln, hübsche Sachen tragen, Aufmerksamkeit, Dinge geschenkt bekommen, Schmollen, viel Mimik/Gestik/Geräusche

Es fällt auf: Das hat alles nix mit Sex zu tun. Genau. Das Gefühl in mir ist auch unsexuell.

Auch viele andere Arten von BDSM sind per se unsexuell.
Es geht nicht um Sex, sondern einen Teil des Selbst auszuleben, der sonst nirgends Platz hat. Genau wie bei Petplay z. B.
Auch D/s kann voll unsexuell sein. Aber der alte Butler, der eine schöne Dame bewirtet ist eben salonfähig. Der Aspekt des Dienens ist auch ein völlig unsexueller Gedanke, bekommt aber selten Shaming ab.

Außerhalb der Szene gibt es noch die Furrys und fuck bekommen die Hass ab.

Kinkshaming erlebe ich auch sehr oft.
Die einen werfen mir vor Pädophile anzulocken (srsly, this is not how they work), wieder andere sind super verstört. Der Nächste respektiert mich als Switcher Dom deswegen nicht. Diese Eindimensionalität finde ich dann sehr traurig.

Jeder hätte wohl gerne EIN bestimmtes Bild von einer Person. Das in jedem Menschen verschiedene Dinge simultan existieren ist schwierig zu begreifen.
(Check your own Mommy/Daddy problems before dating 😉 )

Dabei ist gerade diese Spielart so dermaßen emotional, dass ich nicht verstehe kann, wie barsch damit umgegangen wird. Der gegenseitige Respekt verfliegt wohl an der eigenen Altersgrenze.

Video dazu:
TW Kinkshaming, comments bitte nich lesen
https://www.youtube.com/watch?v=XpQBxe6b3gA

Das alles anzusprechen und auszudrücken war wichtig. Sehr viele Menschen, die ich getroffen habe besitzen sehr präsente Kindheitsanteile. Sie wissen es nur nicht. Da kommt im Alltag dann urplötzlich eine andere Stimme heraus, die Haltung verändert sich, ja das ganze Denken.

Ich spreche dabei von Menschen, die nicht aktiv DDLG/ABDL spielen. Vielleicht wird es Zeit da mehr an sich und Toleranz zu arbeiten.


Zwei Bücher, die beim Aufspüren solcher Kinder helfen:

Das Kind in dir muss Heimat finden – Stefanie Stahl
Rita Carter – Multiplicity

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