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Gastbeitrag: Auf der Reise zu mir selbst Teil 1

Heute darf ich euch einen Beitrag einer ganz lieben Twitter-Bekannten (@BitteHerr) vorstellen. Inzwischen lebt sie mit ihrem Herrn zusammen.

Sie schreibt:
“Ich habe immer schon sehr offen über meine Sexualität gesprochen, aber nie über meine Fantasien. Sie waren für mich zu dieser Zeit düster, verboten, krank.

Ich konnte es einfach nicht greifen und habe diese Gedanken wieder bei Seite geschoben. Mein Sexleben hat existiert, wirklich gut war es aber nie.

Ich möchte die Männer in meinem Leben nicht schlecht reden, denn es lag nich an ihnen. Es war einfach nicht die „Art Sex“, die mir Lust bereitete. Daher wanderten oft die eigenen Hände unter die Decke…

Irgendwann entdeckte ich, dank der ach so vielen Seiten, wo man kostenlos streamen kann, die Kategorie „BDSM“.

Das brachte den Stein ins Rollen.

Ich war fasziniert, teilweise geschockt und doch mehr als interessiert. Ich fing an zu recherchieren. Wochen, Monate, Jahre..

Der Wunsch, es selbst zu erleben, wurde immer größer! Durch die vielen Recherchen entdeckte ich ein Forum für Menschen, die Beziehungen im Bereich D/s suchen.

Perfekt.
Genau das ist es doch …
Aber…
Mach ich es oder lass ich es lieber bleiben?

Ich hatte immer Angst davor, Leute aus dem Internet zu treffen. Dass gerade das Horrorpaar aus Höxter in aller Munde war, machte es nicht leichter. Ich meldete mich trotzdem an, was ich im Endeffekt zulasse, entscheide ich ja schließlich immer noch selbst. Kaum war das Profil angelegt, explodierte auch schon das Postfach:
„Frischfleisch“… Ich kam gar nicht mit Lesen hinterher.

So viele wundervolle Texte, geschrieben von Männern. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Es sprach genau das „Ich” an, was schon immer in mir schlummerte. „Gehöre ich hier hin? Ist es das, wonach ich immer schon gesucht habe? Wie gehe ich jetzt damit um?“ Diese Fragen stellte ich mir immer wieder.

Ich tauschte mich mit diversen Männern aus und schnell wurden aus ganz vielen Männern weniger als eine Hand voll. „Online Erziehung“, damit fühlte ich mich wohl, für mehr war ich wohl (noch) nicht bereit.

Es blieben zwei Männer übrig und meine Entscheidung fiel letztlich auf den etwas weniger dominanten Herrn. Der andere akzeptierte meine Entscheidung. Ich solle mich aber melden, wenn es nicht zu dem führt, was ich mir erhofft hatte. Dieser Mann wird ein paar Wochen später noch eine große Rolle in meinem Leben einnehmen.“

… wird fortgesetzt.

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