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Mein BDSM

DU und ICH

Ich knie neben dem Bett – Kraft sammeln. Du bist am arbeiten, aber das Knien gibt mir Kraft. Es wurde mit der Zeit unser Ritual. Neben dem Bett knien und in den Tag starten. Ich fühle Dich, werde ruhig, gelassen, voller Energie und Mut, Aufgaben anzupacken, die lange wie riesige unüberwindbare Hindernisse im Weg lagen. 

Es geht nicht (primär) um Sex. Es ist der Alltag, den ich brauche. Unser D/s… ich… Dein… allein.

Ein Regelwerk, etwas zum Festhalten. Etwas, was meinen planerischen Geist unterstützt. Kleine Dinge, die zeigen, dass ich Dir gehöre und von Dir geschützt werde. In allem, was ich tue.

Deine Unterstützung und Dein Zuspruch: das Einzige, was ich brauche. 

Deine Ablehnung: etwas, was sofort alles in Frage stellt, was ich tue. 

Eine Kette, ein Halsband, vielleicht eine Zeichnung auf der Haut vom letzten Mal. Etwas, was mich an das unglaubliche Glück, das ich habe, Dein zu sein, erinnert. 

Zusammen einkaufen gehen, ohne Höschen, mit Plug. Zwischendurch ein Griff unter den Rock. Du zeigst mir, dass ich Dir gehöre. Immer und überall. 

Das schöne und spannende ist doch, die D/s Momente an die gerade vorliegenden äußeren Umstände so anzupassen, dass keiner von unserem erotischem Spiel weiß, das wir beide gerade in vollen Zügen genießen. 

Ein Blick, ein Griff, etwas, das mich Deine Dominanz über mich fühlen lässt. Ständig – immer, wenn wir uns sehen.

Das Machtgefälle ist es, was mir so unglaublich viel gibt. In Deinem Schutz alles sein zu können, was ich will, alles tun zu können und immer stärker zu werden.

Zu spüren, Du bist für mich da, achtest meine Grenzen, siehst, wann ich bereit bin, nimmst mich an der Hand und hilfst mir diese zu überwinden.

Ich weiß, dass nichts passieren kann, weil Du über mich wachst und die Kontrolle, die ich Dir aus freien Stücken gab, behältst. 

Ich liebe Dich.

2 Antworten auf „DU und ICH“

Einfach überwältigend.
Es ist das Größte, ein solches Vertrauen zu empfangen, zu spüren, dass die gespendete Geborgenheit das Gefühl größter Verbundenheit weckt und erhält.

Aus den Tiefen der Seele und den Höhen der Gefühle geschrieben – so wunderschön und echt!
Es könnten meine Worte sein…. Bis auf die letzten drei, die von Anfang an unglaublich intensiv zu fühlen waren, ich aber mich (noch) nicht traue, sie auszusprechen.
Danke, dass du meine Gefühle aussprichst!

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