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Der Ring der O – Aus dem Nähkästchen

Viele tragen ihn und ihr kennt ihn sicher auch – den Ring der O.
Das ist quasi ein kleiner Ring in einer Verankerung, sodass dieser frei beweglich ist und dieser dann an einem wahlweise Halsband, Armreif, Ring befestigt. Er ist natürlich auch als Piercing tragbar etc. Ihr wisst, von was ich rede. Als Ring am Finger auch immer sehr praktisch als Erkennungszeichen – So sieht man gleich, wer zum „Rudel“ gehört. 

Wer einen ausländischen Nachnamen hat, kennt dieses Phänomen. Aus irgendwelchen Gründen hat man ein Namensschild an oder der Name steht irgendwo und eine wildfremde Person kommt strahlend auf einen zu und erzählt, dass man aus dem selben Land stammt/stammen müsste und somit ist man gleich verbrüdert.

Ähnliche Auswirkungen hat dieser Ring. Man kennt sich nicht, weiß aber, dass man irgendwie zu selben Art gehört und somit ist man gleich Freund oder hat zumindest ein Gesprächsthema, über das man sich sonst doch eher selten austauschen kann.

Wie einige von euch wissen, tragen dominante Person den Ring an der linken, devote Person an der rechten Hand; mit der einfachen Begründung,  dass man mit der rechten Hand schlägt und da dann logischerweise kein Ring dran sein soll. Verletzungsgefahr und so.

Switcher tragen ihn meistens mit einer Kette um den Hals.

Aber wie ist das eigentlich mit dominanten Personen, die Linkshänder sind? Diese Personen müssten ihn zwangsläufig an der rechten Hand tragen. Somit würden sie aber eher als submissive gesehen werden.

Dazu folgende Idee:
Der gutaussehende, geschmeidigige, junge Millionär, nennen wir ihn Christian G., hat drei Bücher gelesen, in denen es irgendwie um Fesseln geht und möchte nun, nachdem er auch einen Kinofilm konsumiert hat, das ganze mal testen und geht dafür auf eine Party. Auf dieser Party ist die allseits bekannte, vorallem sadistische motivierte, Domina „M“ zugegen. Sie ist Linkshänderin. Um ihren Sklaven bei den Ohrfeigen nicht zu verletzen, trägt sie ihren Ring an der rechten Hand. Christian G. sieht M und erkennt sie -aufgrund des Ringes- als submissive. Er ignoriert den Sklaven der M mal großzügig und versucht sie nur mit seinen Blick zum knien zum bringen. Hat im Film schließlich auch geklappt…

Kennt ihr das, wenn der Hund mit der Katze spielen will?

Die Katze wedelt mit dem Schwanz und der Hund denkt sich: „Toll, das Katzentier will mit mir spielen. Dann wollen wir mal…“

Da wir alle wissen, wie diese Szene zwischen Hund und Katze ausgeht, erspare ich euch zu erläutern, wie Christian G. aussah, nachdem M ihn wahrgenommen hatte.

Fazit 1) Es ist nicht alles, wie es scheint.
Fazit 2) Dom sein ist mehr. -Sub übrigens auch!

PS: Selbst wenn M submissive gewesen wäre, hätte Christian G. auch seine Finger von ihr lassen müssen, aber was will man schon aus einem Roman fürs wahre Leben mitnehmen?

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