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Warum ich keine Rechtsanwältin mehr sein wollte Teil 2


Es geht oft nur um reine Gewinnmaximierung – 

auf Kosten des Staates und vor allem auf Kosten der Mandanten. 
Das Perfide… 

Machst du als Anwalt nicht den großen Zampano, bist du in den Augen der Mandanten oft der schlechte Anwalt, der „nachgibt“, „nicht das meiste rausholen will“ oder „aufgibt“.

So werden in Mietsachen auf Kosten der Mandanten (Gebühren errechnen sich nach dem Streitwert) Streitwerte möglichst hoch angesetzt. So gab es einen Fall, in dem es den Mandanten um 150€ ging und der Anwalt es irgendwie schaffte einen Streitwert von 5.800€ zu basteln.

In Strafsachen (man erhält Gebühren pro Termin etc.) tauchen Beweise und Zeugen „plötzlich“ während der Hauptverhandlung auf, sodass es einen zweiten und dritten Termin braucht – und natürlich legt man grundsätzlich Berufung ein. – Gebühren auf Kosten der Staatskasse – bei Pflichtverteidigung- der dann Verurteilte kann die Gebühren oft nicht tragen, so bleibt es beim Steuerzahler.

Ich habe es immer anders gehandhabt und bekam von anderen Anwälten zu hören, ich sei „blöd“.


Der harte Weg raus

9 Semester studiert, dann erstes Examen- 2 Jahre Referendariat, dann zweites Examen- nach einem Monat einen Job- nach 12 Monaten Burn Out, weil die Art der Arbeit kilometerweit von meinen Idealen entfernt war. (siehe Teil 1)

 Dann arbeitssuchend und die Idee, ich mache alles besser und werde selbstständige Rechtsanwältin. Dem war aber nicht so. Dieser Job war noch weiter von mir entfernt, als der erste Job. Das Problem: Wenn man absolut nicht reinpasst. 

Also werde ich jetzt erzählen, wie ich aufgehört habe und so klar und glücklich mit dieser Entscheidung bin, dass ich anderen Betroffenen Mut machen will. 

Zuerst interessierte ich mich für andere Arten der Kommunikation und Persönlichkeitsstile.

Warum ist ein Mensch wie er ist?

Warum finden wir andere von Anfang an blöde und andere sehr nett?

Wie kann man seine Kommunikation gegenüber anderen verbessern?

Das ist nun schon über 5 Jahre her und es zog mich in einen Kommunikationkurs, der sich mit LIFO beschäftigte.

Ja sowas wollte ich machen, Menschen verstehen und sehen, wo die Probleme sind. Also verschlung ich diesen Thema mehrere Bücher und es ging mir schon besser.

Gestärkt davon buchte ich sogleich die Weiterbildung zur Mediatorin, die schon Anfang Januar startete.

Fortsetzung folgt…

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