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Mein BDSM

The future is female

Warum es so schwer ist einen Master zu finden.


Ich finde es ja nett, dass jeder „moderne“ Kerl rumrennt, wie ich damals im
Alter von 12 Jahren. Leggings, weiter Pulli, gezupfte Augenbraun, rasierte Beine.
Ich finde es auch super, dass die Jungs weinen können, über Gefühle reden und Frauen „ehren“.
Ach ja? Ich will aber einen, der Anzug trägt, seine Stimme erheben kann, Hände hat, die mich am Hals und an den Haaren packen, nur um mich runter zu drücken bis ich knie, um mich am Halsband wieder hochzuziehen, damit ich ihm dienen kann. Er soll sich an mir bedienen und nur er behandelt mich gleichzeitig wie eine Königin. Seine Königin.
Ich werde stärker durch seine sichere Führung. Er wird stärker durch meine Hingabe.

Aber so einen zu finden… Die Männer, die genau dies verkörpern, trauen sich kaum noch sich entsprechend in der Öffentlichkeit zu verhalten. Vielen ist es auch schlichtweg zu blöde sich von hysterischen pseudo-Emanzen (ob männlich oder weiblich) ankeifen zu lassen.

Aber nicht nur die MaleDoms haben es schwer.
Wir Femalesubs dürfen keine subs mehr sein.
Da sitzt uns der „The future is female“- Hipster gegenüber und gleichzeitig dreschen die „ fanatisch Emanzipierten“ Frauen auf uns ein.
Wie können wir auch sub sein wollen? Wir sollen gefälligst Femdom sein oder wenigstens Switcher. Wir sollen uns aus den Klauen der männlichen Dominanz befreien und uns nicht unter dem Deckmantel von BDSM „kleinhalten“ lassen.
Jetzt erzähle ich Euch mal etwas…

Liebe „emanzipierte“ Wesen

  1. Ihr seid alles andere als emanzipiert. Ihr seid fanatisch Eurem Ideal folgend. Oder vielleicht ist es gar nicht Euer Ideal, sondern eins, was Ihr nur lebt, weil Ihr meint, so in der Öffentlichkeit besser akzeptiert zu werden.
  2. Wir wollen nicht irgendwas sein. Wir sind Submissive. Das sucht man sich nämlich nicht aus. Wenn ihr denkt, dass man sich das aussucht, habt ihr in dem Lifestyle zum einen nichts verloren zum anderen könnt Ihr es gar nicht verstehen, wie und warum wir BDSM leben.
  3. Es ist unser Leben. Ja genau: Zum einen UNSER zum anderen LEBEN. Ein Lifestyle und nicht ein lustiges Sexspiel mit Augenbinde und Plüschhandschellen.
  4. Wir sind stärker, als Ihr vermeintlich denkt. Richtige echte subs sind sehr starke Persönlichkeiten. Unser Master macht uns stärker. Wir leben, trotz der Vorurteile unseren Lifestyle und zeigen ihn öffentlich. Wir müssen nicht irgendetwas nacheifern, um akzeptiert zu werden, wir sind einfach lebendig.

An alle subs und Doms einen dicken Kuss. Lasst Eich nicht unterkriegen.

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