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Mein BDSM

Ich – die Sub

Für Dich da zu sein. Dir jeden Wunsch von den Augen und nicht erst von den Lippen abzulesen. Dich in meine Gedanken und Gefühle lassen, so wie ich in Deinen bin. Dass wir eins sind, dass ich weiß, was und wie Du denkst.

Dass ich weiß, was Dir fehlt, was Du gerade fühlst, was Du brauchst, bevor Du es überhaupt weißt. Es bedarf keiner Befehle, keiner Kontrolle nur Gedanken. Ich bin für Dich da und kann Dir helfen. Dir einfach durch mein Tun und Handeln guttun. Wir haben diese Stufe erreicht. Die Stufe der tiefen Verbundenheit.

Genauso wie ich Dir vertraue, vertraust Du mir. In Deinen Handlungen fühle ich den Master, der sich kümmert, sorgt, bedingungslos meinen Weg mit mir nicht nur geht, sondern mir hilft die Steine, die in meinem Weg liegen, mit eigener Kraft wegzuräumen. Mich dennoch mit harter Hand führt, wenn es nötig ist. Wenn ich schwach werde und mich von unwichtigen Dingen – Dinge, die nicht uns beide betreffen – ablenken lasse. Dinge, die mich daran hindern zu wachsen. Du machst Ordnung in meinem Gedanken. Sorgst dafür, dass ich mich mehr um mich selbst kümmere, selbstbewusster, stärker und freier werde. Meine Fähigkeiten und Begabungen weiter vorantreibe. Das tue, was mir guttut, alles andere weglasse. Du übernimmst alles, was ich (noch) nicht übernehmen kann und stärkst mich, dass ich irgendwann auch diese (für mich) unmöglichen Aufgaben selbst lösen kann.

Es geht nicht darum, mich mit Aufgaben zu überlasten. Es geht darum, mich täglich wachsen zu lassen, geduldig zu sein, rücksichtsvoll und geradlinig. Stärker als ich zu sein, damit ich immer weiß, dass ich zu Dir kommen kann. Eine tiefe Bindung.

Je mehr Du mich an Dich bindest, je mehr ich an der Kette liege, umso freier werde ich. Umso mehr traue ich mich, umso mehr bin ich ich selbst und nicht fremdgesteuert, weil ich weiß, dass Du immer für mich da bist. – Mich zu unterstützen, wenn ich es brauche. Du siehst und weißt, was ich kann und wann ich es nicht alleine schaffe. Es ist egal, was andere denken. Wir müssen glücklich sein und unser Leben leben, wie wir es brauchen. Etwas, was vielen verwehrt bleibt, weil sie versuchen gesellschaftlich anerkannt zu sein und ein Leben zu leben, das die breite Masse gerade für richtig hält, statt sich selbst und die Menschen, die einem wichtig sind in den Vordergrund zu rücken.

Du wächst auch durch mich. Dadurch, dass Deine Sub immer stärker wird, Du Dich auf mich verlassen kannst. Ich aber vor Dir knie und Dich als Master voll akzeptiere. Nur vor Dir kniend kann ich genießen und abschalten. Du bist für mich alles und der Einzige. Der Einzige, der meine Sehnsüchte befriedigen kann. Der Einzige, dem ich mich ergebe. Der Einzige, der mich zähmen kann. Der Einzige, der mir Kraft gibt aber auch der Einzige, der mich zu Fall bringen kann.

Du hast die Macht über mich. Jedoch weiß ich, dass Du diese Macht nur zu meinem Wohl nutzen wirst. Je stärker ich werde, umso stärker wirst Du. Wir ergänzen uns und sind die Einzigen, die uns genau das geben können. Das, was der jeweils andere braucht und sich dadurch gleichzeitig die eigenen Sehnsüchte zu erfüllen.

Das verbindet uns, Master und sub auf eine ganz besondere Weise. Eine Beziehung voller Innigkeit und Liebe, gegenseitigem Vertrauen, Wertschätzung, um gemeinsam BDSM zu erleben und die nächste Stufe auf der Leiter zu erreichen.

1 Antwort auf „Ich – die Sub“

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