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BDSM Lexikon

Was ist BDSM?

BDSM ist eine Abkürzung und steht für:

BD: Bondage und Disziplin (meiner Ansicht nach wiederum in zwei Teilbereiche trennbar, da sie nicht zwingend etwas miteinander zutun haben müssen).

DS: Dominanz und Unterwerfung (Submission)

SM: Sadismus und Masochismus

Auf den ersten Blick scheint es so, als wären diese drei Dinge jeweils abtrennbare Teilbereiche. Dies scheint aber nur so, genauso individuell wie Ihr seid, ist auch Eure persönliche Einordnung in diese Bereiche.

Ganz einfaches Beispiel:

Es gibt die Haarfarben Blond, Rot, Braun und Schwarz. Jetzt geht mal in den Drogeriemarkt oder zum Friseur und lasst Euch die komplette Palette zeigen. Die hat nicht nur 4 Farben… Es gibt ewig viele Abstufungen und man kann vor allem alles mit allem mischen, um das für sich perfekte Ergebnis zu erhalten. 😉

So ist das auch im BDSM. Ganz individuell, ein bissel hiervon, ein bissel davon, mal mit blonden Strähnen, mal mit roter Balayage, mal… – Ach Ihr wisst genau, was ich meine.

Ihr müsst den für Euch perfekten Mix finden. Nur weil Ihr auf einige Sachen aus dem Bereich Bondage steht, heißt das nicht, dass Ihr es geil finden müsst, Euch an der Decke aufhängen zu lassen.

Nur weil Ihr auf Lustschmerz steht, seid Ihr dennoch meilenweit von einer Dolcett entfernt… oder auch nicht. 😉

Das Beste ist, Euch langsam ranzutasten. Ein paar Begriffe zu können und zu wissen, was damit gemeint ist. Ihr müsst mit erfahrenen Subs, Switchern und Doms ins Gespräch kommen und dann langsam Sachen austesten.

Am Anfang wird das ein relativ großes Wirrwarr sein. Mit einem erfahrenen Dom an Eurer Seite könnt ihr Euch aber durchtesten.

Wichtig: Seid offen und vertraut dem erfahrenen Part zu 100%. Es geht darum herauszukitzeln, was schon da ist. Es geht niemals darum, Euch von etwas zu überzeugen, was Ihr (noch) nicht wollt. Es kann auch sein, dass Ihr denkt Ihr seid Sub, aber in Wahrheit schlummert ein Dom in Euch. Mal sehen.

Seid offen, informiert Euch und lasst Euch fallen. Nur so findet Ihr, was Ihr sucht.

Ah… und noch etwas: Wenn Ihr Euch mit einem erfahrenen Dom einlasst und er hat Aufgaben für Euch, dann tut genau, was er verlangt. Er weiß – im Gegensatz zu Euch – genau, was er tut. Macht Ihr Dinge in Eigeninitiative, kann das zu Verletzungen führen bzw. nicht den gewünschten Effekt haben.

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